Seit heute ist mein Blog Das Erbe Roms mit neuem Design und neuer Struktur online. Ursprünglich als reiner Foto- und Reiseblog angelegt, hat sich mein Interesse an der Antike in den letzten Jahren erweitert. Die neue Struktur soll das besser aufnehmen und allen, die auch daran Gefallen finden, einen besseren Überblick verschaffen.

Die Rubrik Antike hat die Kategorien Rom, Provinzen und Museen bekommen. Dazu die Kategorie Philanthropie, für Beispiele antiken Engagements durch Stiftungen und Spenden. Einem Gebiet, mit dem ich mich auch beruflich beschäftige. Über die Kategorie Reisetipps findet man sowohl nützliche Tools zur Reiseplanung als auch zu besonderen Reisezielen. In der Rubrik Rezeption lebt die Antike nach ihrem Ende weiter. In Architektur und Skulptur, in Buch und Film, aber auch auf Reenactments und durch Künstliche Intelligenz. Da nicht nur viele Wege nach Rom führen, sondern es auch viele Möglichkeiten gibt, dass zu finden, was einen interessiert, gibt es die Rubrik Orientierung. Hier gibt es ein ausführliches Inhaltsverzeichnis und auch eines der Beiträge auf meinem alten Blog. Über Feedback freue ich mich, mehr über meinen Blog und mich findet man in der Rubrik Dialog. Alle Rubriken und Kategorien haben bereits einige wenige Beiträge, die ich von meinem alten Blog mitgebracht habe.

Stefan Nährlich 2025 in Sagalassos

Drei Gründe, warum ich mich mit den Antike beschäftige

1. Reiseziele für das ganze Leben finden: Die Römer herrschten Jahrhunderte zwischen Britannien und Nordafrika, dem Atlantik und dem Nahen Osten. Man kann entlang des nördlichen Grenzwalls wandern, den Kaiser Hadrian bauen ließ, oder die antiken Städte im heutigen Tunesien oder Marokko erkunden. Einen noch genutzten römischen Leuchtturm in Spanien besteigen oder durch die Ruinen der einst reichen Karawanenstädte in den wüsten Syriens oder Jordaniens streifen. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster Reiseziele zu entdecken. 

2. Den Kern der westlichen Zivilisation verstehen: Die Antike prägt die westliche Welt bis heute. Durch römisches Recht und römische Verwaltung, in Ingenieurskunst beispielsweise für Wasserversorgung oder Straßenbau, über römisches Militär- und Sanitätswesen, selbst in Philanthropie und Stiftungswesen wirkt das Erbe Roms nach. Antike Mythen und Heldenepen finden ihre Fortsetzung in modernen Science Fiction Filmen und die Geschichten drehen sich um die zeitlose Frage: wer sind wir?

3. Sich in Gelassenheit üben: Unser Leben ist oft durch Termine, Zeitdruck, Stress gekennzeichnet. Kommen persönliche Herausforderungen, politische Umwälzungen oder wirtschaftliche Krisen hinzu, fühlen wir uns oft vollkommen überfordert. Geschichte ist der beste Lehrmeister für Resilienz. Nicht umsonst haben die Werke der stoischen Philosophie seit 2000 Jahren nichts von ihrer Relevanz verloren. Den Augenblick zu relativieren hilft Wichtiges von Unwichtigen zu trennen, Kraft zu tanken und den persönlichen Kompass nicht zu verlieren.

Was interessiert euch an der Antike?

2 Antworten zu „Blog Das Erbe Roms wieder online“

  1. Avatar von Hupfer
    Hupfer

    Lieber Stefan Nährlich,

    herzlichen Dank für Deinen neuen Blog Das Erbe Roms
    mit den allerbesten Wünschen für das neue Jahr und viel
    Erfolg für Deine Römischen Forschungen

    Herzlich Heinz Hupfer

    1. Avatar von Dr. Stefan Nährlich

      Vielen Dank, lieber Heinz Hupfer, ebenso! Ich freue mich, dass das Archäologische Museum in Frankfurt Funde aus dem antiken Nida zeigt. Ich hoffe, ich kann die Ausstellung noch sehen.

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